Meine „Bewusster Leben“ Challenges

Seit Beginn 2017 führe ich jeden Monat eine sogenannte Challenge durch – eine Aufgabe, die zum Ziel hat mich Themen rund um meine Gesundheit und einem bewussten Lebensstil näher zu bringen. Es geht mir dabei vor allem darum neue  Dinge auszuprobieren und Neues über mich oder das Leben im Allgemeinen zu lernen. In diesem Artikel möchte ich dir mehr über die Entstehungsgeschichte und einen Überblick über meine bisher durchgeführten Challenges geben. 

Angeregt wurde das Ganze ursprünglich durch einen Blog-Artikel auf einem meiner Lieblings-Blogs, den ich im Winter 2016 gelesen hatte. In die Realität umgesetzt wurde die Idee dann spontan bei einem Brunch mit einer Freundin drei Tage vor Silvester. Wir waren beide so begeistert von der Idee, eine Aufgabe (Challenge) pro Monat für ein gesünderes und bewussteres Leben durchzuführen, dass wir noch während des Brunches den Plan für das gesamte Jahr aufgestellt hatten – ein etwas anderer Neujahrsvorsatz, der monatlich etwas Neues für uns bereit hielt. J

Mittlerweile befinde ich mich im dritten Jahr meiner Bewusster Leben Challenges und noch immer gehe ich mit großer Begeisterung und Neugier in jeden Monat und jede neue Challenge. Ich würde sagen, dass ich bisher (fast) jeden Monat beziehungsweise jede Challenge genossen habe – oder zumindest etwas Neues über mich gelernt habe! 😉 Einige meiner ursprünglichen Challenges sind mittlerweile zu festen Routinen in meinem Leben geworden (zum Beispiel meine Morgenroutine), hin und wieder findet eine Challenge aber auch mehrmals ihren Platz in meinen Challenge-Plan, weil ich das Gefühl habe, dass ich sie beim ersten Mal nicht ausreichend umsetzen konnte  oder sie noch ausbaufähig ist (zum Beispiel der Verzicht auf Kaffee).

Seit der Einführung der Challenges habe ich mit vielen Menschen in meinem Bekannten- und Freundeskreis über meine Erfahrungen gesprochen. Die meisten Leute haben anfangs sehr ähnlich reagiert: erstaunt und/oder verwundert (warum sollte man auf so eine Idee überhaupt kommen?) und direkt danach neugierig und begeistert (welche Entdeckungen macht man dabei denn genau?). Es sind dadurch viele interessante Gespräche entstanden, die die Challenges letztlich noch lohnenswerter gemacht haben, weil ich so auch von Gedanken und Erfahrungen anderer Menschen lernen durfte!

Aus diesem Grund gibt es hier auch eine eigene Blog-Kategorie dazu. Ich möchte sowohl meine persönlichen Erfahrungen hier teilen als auch in den Austausch mit dir als Leser gehen, von deinen Erfahrungen hören und vielleicht sogar Anregungen für zukünftige Challenges bekommen.

 

Meine Challenges im Überblick

Die Challenges in den vergangenen Jahren lassen sich vor allem in die drei großen Themenblöcke Ernährung, Bewegung und Achtsamkeit & Selbstfürsorge einordnen. Wenn du auf die Kategorien unten klickst, öffnet sich jeweils ein neues Feld mit einer Übersicht meiner bisherigen Challenges zu dem Thema. Um den Artikel nicht zu lang werden zu lassen, werde ich hier nicht ins Detail gehen. Stattdessen wirst du in den kommenden Monaten immer mal wieder neue Artikel zu aktuellen und vergangenen Challenges in dieser Blog-Kategorie finden können.

Bewegung

Täglich 10.000 Schritte gehen

Eine Challenge, für die ich mir ein Schrittzähler-Armband zugelegt habe und die ich jährlich wiederhole, weil es für mich immer wieder wichtig ist darauf zu achten, dass ich mich auch im Alltag genug bewege!

Täglich mindestens zehn Minuten Yoga

Diese Challenge kam in verschiedenen Formen immer wieder hoch und hat dazu geführt, dass Yoga mittlerweile ein fester Bestandteil meines Lebens ist. Ich versuche heute mindestens morgens und abends jeweils zehn Minuten Yoga zu machen und mehrmals die Woche auch einen Kurs im Studio zu besuchen. 

Mit dem Laufen beginnen

Auch diese Challenge findet jedes Jahr wieder einen Platz in meinem Challenge-Plan. 2017 habe ich während meiner ersten Challenge-Runde festgestellt, dass mir Laufen tatsächlich Spaß macht (vorher war das für mich wirklich nicht vorstellbar!) – leider habe ich es bisher nie geschafft, mir eine nachhaltige Lauf-Routine anzulegen, weswegen ich immer wieder von vorne anfange. 😉

Täglich Sit-ups & Plank-Übungen

Körperübungen zum Muskelaufbau fallen mir grundsätzlich schwer (vielleicht weil meine Muskeln zum Teil echt schwach ausgebildet sind in meinem Körper 😉 ). Deswegen gehören diese Monate eigentlich immer zu den „unbeliebteren“ für mich. Trotzdem traue ich mich immer mal wieder ran, weil ich weiß und merke, dass sie meinem Körper natürlich auch gut tun.

Ernährung
Vegetarisch leben

Dies war meine allererste Challenge, die langfristig betrachtet letztlich dazu geführt hat, dass ich 2019 offiziell zur Vegetarierin geworden bin.

Mehr Gemüse & Obst in meine Ernährung integrieren

Mittlerweile besteht meine Ernährung zu großen Teilen aus Gemüse! Gerade mit dem Obst hadere ich im Alltag aber immer wieder sehr.

Keine Süßigkeiten

Einer Challenge, die ich im Sommer 2017 begonnen habe und damals zu einer meiner schwersten gehörte. Eigentlich war sie aber nur ein Startpunkt, da ich kurz darauf mit einem viel größeren Projekt begonnen habe…

Eine Zuckerfreie Ernährung

Was als Challenge begann, ist zu einer meiner größten Lifestyle-Veränderungen der letzten Jahre geworden! Mittlerweile lebe ich den Großteil meines Alltags zuckerfrei, was für mich vor allem der Verzicht von allen Arten des Industriezuckers bedeutet.

Täglich mindestens 2 Liter Wasser trinken

Was für viele lächerlich einfach klingt, war für mich anfangs ein echtes Problem, weil ich viele Jahre nicht das Gefühl hatte, viel Durst zu haben und deshalb nicht wirklich viel Wasser getrunken habe (dafür aber gerne Kaffee!). Mit meiner Challenge habe ich das regelmäßige Wasser-Trinken als Routine aber erfolgreich in mein Leben integriert und gelernt, wie sich mein Durstgefühl wirklich anfühlt.

Alkohol-Verzicht

Vor allem durch meine zuckerfreie Ernährung kam ich irgendwann an den Punkt, dass ich auch auf Alkohol verzichten sollte. Was als Monats-Challenge begonnen hat, ist mittlerweile zu einem vollständigen Verzicht (mit sehr wenigen Ausnahmen) in meinem Leben geworden.

Kaffee-Verzicht

Eine für mich persönlich sehr schwierige Challenge, weil ich ein absoluter Kaffee-Liebhaber bin! Für 2019 habe ich mir vorgenommen meinen Kaffee-Konsum zumindest dauerhaft zu reduzieren.

Achtsames Essen

Häufig „verschlinge“ ich mein Essen geradezu nebenbei, während ich mit anderen Menschen rede, Fernsehen gucke oder sogar arbeite – ich halte das für sehr ungesund, weil ich so natürlich nicht merke, wann mein Sättigungsgefühl erreicht ist und mehr esse als mein Körper eigentlich braucht. Trotzdem fällt es mir nach wie vor sehr schwer eine Routine zum achtsamen Essen in meinem Leben zu integrieren.

Achtsamkeit, Selbstliebe & Selbstfürsorge
Mehr Zeit für mich selbst

Ein für mich persönlich sehr wichtiges Thema – wie schaffe ich es mir auch in stressigen Phasen täglich mehr als nur ein paar Minuten Zeit für mich zu nehmen um zu entspannen und aufzutanken? Diese Challenge kommt in abgewandelten Formen irgendwie immer zur Weihnachtszeit bei mir hoch (vermutlich weil das eine der stressigsten Phasen jedes Jahr ist? ;-)).

Einführung einer Morgenroutine

Diese Challenge hat ebenfalls zu einer neuen dauerhaften (und mittlerweile meiner wichtigsten) Routine in meinem Leben geführt und unterstützt natürlich extrem das Projekt „mehr Zeit für mich selbst“. Dazu wird es schon bald auch einen eigenen Artikel auf diesem Blog geben.

Jede Nacht mindestens sieben Stunden schlafen

Schlaf ist so wichtig für ein ausgeglichenes und gesundes Leben. Trotzdem fällt es mir schwer genug davon zu bekommen, weil es immer wieder das ist, was ich als erstes reduziere, wenn die Zeiten stressig werden und meine To Do Listen sich füllen. Ein bisschen paradox, oder?

Täglich mindestens zehn Minuten meditieren

Diese Challenge kommt auch in verschiedenen Formen immer wieder vor (dabei variieren vor allem Häufigkeit und Länge der angestrebten Meditationen). Angefangen habe ich mit dem Meditieren bereits in 2015, damals noch sehr unregelmäßig. Mittlerweile meditiere ich im Rahmen meiner Morgenroutine täglich mindestens zehn Minuten.

Schulung meiner Achtsamkeit

Auch durch andere Übungen als das Meditieren versuche ich regelmäßig meine Achtsamkeit (also das Bewusstsein für das Leben im Jetzt) zu schulen. Dazu findest du hier auf dem Blog in Zukunft mit Sicherheit auch noch mehr Artikel. 🙂

Mein (politisches & geschichtliches) Allgemeinwissen fortbilden

Der Plan war mich vor allem durch das tägliche Schauen der Tagesschau oder dem Lesen von Nachrichten über das aktuelle Geschehen in der Welt zu informieren. Eine Challenge, die einfach klingt, letztlich aber dazu geführt hat, dass ich mich mehr und mehr genau von diesen Tätigkeiten zurückgezogen habe, weil ich gemerkt habe wie es mein Weltbild negativ beeinflusst und mir gleichzeitig keinen erkennbaren Mehrwert gegeben hat.

Kein sinnloses Fernsehen & Streaming

Ich gebe zu, ich bin ein kleiner Filme-Junkie und kann meine Lieblingsfilme gut und gerne auch wöchentlich schauen. Leider vertrödele ich damit häufig auch Abende, an denen ich eigentlich gerne produktiv sein wollte. Daher habe ich 2019 zum ersten Mal einen komplett „Fernseh- & Streaming-freien“-Monat eingeführt, der mir sehr geholfen hat um täglich effizient an dieser Webseite zu arbeiten. Es ist erstaunlich wie viel mehr man schafft, wenn nebenbei nicht der Fernsehen läuft (das ist Ironie – natürlich ist das eigentlich überhaupt nicht erstaunlich!).

Ich hoffe, du hast durch diesen Artikel einen kleinen Überblick über meine bisherigen Challenges gewinnen können. Solltest du zu bestimmten Challenges mehr erfahren wollen, lass mich dies gerne in den Kommentaren unten wissen. Außerdem freue ich mich, wenn du deine eigenen Erfahrungen hier mit mir teilst – gibt es Dinge, die du in letzter Zeit versucht hast, neu in dein Leben zu integrieren? Führst du vielleicht auch Challenges für dich durch? Wenn ja, worum geht es dabei? Ich bin schon sehr gespannt, mehr von dir zu hören!

Alles Liebe

Deine Svenja

Foto Credit: Jonnathan Fonseca on Unsplash

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