Meine Morgenroutine

Wie sieht sie aus und warum ist sie mir so wichtig?

Ich habe schon an verschiedenen Stellen davon berichtet, dass meine Morgenroutine mittlerweile fester Bestandteil meines Lebens ist und ich nicht mehr auf sie verzichten kann. Dafür stehe ich seit letztem Jahr täglich extra früher auf um sicherzustellen, dass ich auch wirklich genug Zeit habe, bevor ich das Haus verlasse. In diesem Artikel möchte ich dir ein paar Hintergrundinformationen zu meiner Routine geben. Ich werde dir das Buch vorstellen, das mich inspiriert hat und dir die einzelnen Bestandteile meiner Morgenroutine vorstellen. Außerdem werde ich von meinen persönlichen Erfahrungen berichten und warum ich in der Ausführung meiner Routine nicht 100 Prozent starr bin.

Über das frühe Aufstehen und den Erfolg von Morgenroutinen hört man ja schon sehr lange sehr viel – viele erfolgreiche und berühmte Menschen haben eine Morgenroutine und schwören darauf, dass ihr Erfolg zumindest teilweise genau dadurch kommt, dass sie sich morgens zuallererst Zeit für sich nehmen, bevor sie sich um ihre täglichen Verpflichtungen kümmern. Steve Jobs und Barack Obama sind beziehungsweise waren bekannt dafür eine Morgenroutine zu haben, aber auch Ludwig Beethoven, Benjamin Franklin und Margaret Thatcher hatten alle ihre eigenen, teils besonderen Morgenrituale.

Ich persönlich bin circa 2016 auf das Thema „Morgenroutine“ gestoßen, habe aber erst im vergangenen Jahr eine wirkliche Routine mit festen Bestandteilen in meinem Leben etablieren können.

 

Die Anfänge meiner Morgenroutine

Ich war schon als Kind ein Morgenmensch. Zu Schulzeiten war ich diejenige in unserer Familie, die als erstes morgens aufgestanden ist, sich fertig gemacht und gefrühstückt hat, bevor ich dann irgendwann meine Mutter und Schwester geweckt habe. Auch während der Ferien habe ich es geliebt, mir den Wecker früh morgens zu stellen und, wenn noch alles still im Haus war, im Bett zu liegen, zu träumen und zu lesen. Ein kleines bisschen ungewöhnlich, ich weiß. 😉 Es hat mir aber immer ein positives Gefühl für den Tag gegeben, wenn ich früh aufstehen und morgens schon etwas „schaffen“ konnte (in dem Fall eben zum Beispiel 50 Seiten eines Romans lesen…).

Im Gegensatz zum Rest meiner Familie bin ich absolut kein Morgenmuffel und kann direkt nach dem Aufstehen „durchstarten“ (und auch reden wie ein Wasserfall, was für meinen Exfreund früher wohl häufig etwas anstrengend war… 😀 ). Trotzdem brauche ich morgens aber auch etwas Zeit für mich und mag es nicht, wenn ich gehetzt oder unter Druck das Haus verlassen muss. Dabei kann ich durchaus auch lange schlafen beziehungsweise habe gar nichts gegen Ausschlafen an sich. Ich brauche morgens einfach etwas Zeit um den Tag entspannt beginnen zu können. Früher bedeutete das für mich, genug Zeit für ein entspanntes Frühstück zu haben, heute bedeutet es Zeit für meine Morgenroutine.

2016 bin ich zum ersten Mal über das Thema „Morgenroutine“ gestolpert, als ich begonnen habe mich mit Persönlichkeitsentwicklung im Allgemeinen zu beschäftigen. Zu diesem Zeitpunkt sprach gefühlt schon die gesamt Welt von dem Buch Miracle Morning von Hal Elrod [Werbung; Affiliate Link*] und darüber wie wichtig es sei früh aufzustehen und seine eigene Routine festzulegen um auch wirklich erfolgreich sein zu können. 2017 habe ich im Rahmen meiner „Bewusster Leben“-Challenges versucht eine morgendliche Meditations- und Yoga-Praxis einzuführen – beides war aber noch nicht wirklich beständig.

Im vergangenen Jahr habe ich dann (endlich?) auch „Miracle Morning“ gelesen um mir in diesem Zusammenhang eine „echte“ Morgenroutine aufzustellen, zumindest für einen Monat (nämlich wieder als eine meiner Challenges). Und seitdem ist sie aus meinem Leben einfach nicht mehr weg zu denken!

„Miracle Morning“ – Das Buch, das mich motiviert hat, endlich meine Morgenroutine richtig aufzustellen

Du hast sicherlich schon von dem Buch gehört. Hal Elrod’s „Miracle Morning – die Stunde, die alles verändert“ wird häufig genannt und sehr viel zitiert, wenn es um den Aufbau der eigenen Morgenroutine geht. Es erschien 2014 und hat einen wahren Hype um die Morgenroutine ausgelöst, auch wenn das Thema schon vorher bekannt war.

Ich persönlich finde Hal Elrod selbst absolut inspirierend!! Für meinen Artikel habe ich ein bisschen mehr über ihn recherchiert. Mit 20 Jahren hatte er einen Autounfall, bei dem er so schwer verletzt wurde, dass die Ärzte nicht daran glaubten, dass er noch mal wieder gehen könnte. Er beschloss jedoch, dass er kein Opfer seiner äußeren Umständen sein wollte und steckte all seine Energie darein wieder laufen zu lernen. In den folgenden Jahren entwickelte er dann seinen heute sehr bekannten „Miracle Morning“-Ansatz, mit dem er international erfolgreich wurde.

2016 wurde er plötzlich mit einer akuten Form von Leukämie diagnostiziert, seine Überlebungschance betrug damals nur noch 30%. Er hat Teile seines Heilungsweges mit seiner internationalen Community geteilt. Heute gilt er als geheilt!

Ich möchte jetzt nicht zu weit abschweifen, aber ich empfinde Hal Elrod tatsächlich als unglaublich große Inspiration und bin nach meiner Recherche über ihn nun direkt auch an seinen Instagram- und YouTube-Accounts hängen geblieben und habe mir seinen Podcast (der bereits über 300 Episoden umfasst!) gespeichert.

In seinem Buch „Miracle Morning“ spricht Elrod immer wieder darüber, dass unser Leben in unserer eigenen Verantwortung liegt, und alles, was wir gerne in unserem Leben hätten, erreichen können, wenn wir uns dafür einsetzen und alles dafür geben.

Der wichtigste Satz im Buch für mich ist: Wir können uns das Leben erschaffen, das wir wirklich führen wollen! – Unabhängig davon wie die äußeren Umstände sind! Wir allein tragen die Verantwortung für unser Leben!

„Leben  bedeutet in unserer Innenwelt neue Gefühle, Glaubenssätze und Geisteshaltungen zu erschaffen

um unsere Außenwelt damit entsprechend zu formen.“  Hal Elrod

Mit seiner Morgenroutine setzt Elrod jeden Tag den Grundstein für das Leben, das er erschaffen will; er entwickelt sich persönlich weiter und wächst an den Herausforderungen, die das Leben für ihn bereithält. Er übernimmt die Verantwortung seine Probleme selbst zu lösen und sein Leben trotz aller Umstände in eine positive Richtung zu lenken.

Im Folgenden möchte ich dir die sechs Bestandteile des Miracle Mornings kurz vorstellen. Wenn du mehr Hintergrundinfos dazu haben möchtest, kann ich dir das Buch absolut empfehlen! Im Anschluss werde ich noch davon erzählen, wie meine persönliche Morgenroutine mittlerweile aussieht.

 

Die sechs Bestandteile des „Miracle Morning“

Hal Elrod bezeichnet die sechs Bestandteile seiner Morgenroutine als „LIVE S.A.F.E.R.S.“ – dabei steht jeder Buchstabe im Wort „Safers“ wie man sich vielleicht denken kann für einen separaten Aspekt der Routine.

S = SILENCE (Stille)

Am nahe liebendsten ist hier wohl die Meditation. Elrod nennt aber auch noch weitere Methoden wie Gebet, Reflektion, Tiefenatmung oder Dankbarkeit – alles Dinge, mit denen man seinen häufig von Gedanken überladenen Kopf etwas beruhigen kann um in sich selbst zu kehren und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

A = AFFIRMATIONS (Affirmationen)

Hierbei geht es um die Formulierung von und Konzentration auf positive Leitsätze für das eigene Leben (als Beispiel: „Ich bin glücklick und habe alles, was ich brauche“). Wichtig ist hier, dass man sich während des Lesens emotional mit diesen Affirmationen verbindet, damit diese effektiv wirken können.

V = VIZUALIZATION (Visualisierungen)

Bei der Visualisierung fokussiert man positive Ergebnisse in der äußeren Welt, indem mithilfe der Vorstellungskraft geistige Bilder von gewünschten Verhaltensweisen und Ereignissen im Leben erschaffen werden. Du visualisierst also die Dinge, die du in Zukunft in deinem Leben haben beziehungsweise erreichen möchtest. Auch hier ist die emotionale Verbindung mit den Zielen wieder sehr wichtig!

E = EXERCISE (Bewegung)

Letztlich ist es egal, welche Sportart du wählst, solange du dich bewegst. Elrod selbst nennt Yoga als effektivste Bewegungsform, weil sie Körper und Geist „beschäftigt“. Mit ein paar Minuten Sport am Morgen weckst du deinen Körper auf und gibst ihm einen Extraschub Energie. Ich liebe Elrod’s Aussage: „Äußere Bewegung schafft innere Bewegung“.  

R = READING (Lesen)

Elrod empfiehlt eine Lektüre, die unsere Weiterentwicklung fördert (also keinen Nicholas Sparks Roman am Morgen, Svenja! 😉 ). Dabei kommt es wie bei allen Bestandteilen nicht darauf an, dass man sonderlich lange liest, sondern beständig dran bleibt. Auch zehn Seiten am Tag können einen extremen Unterschied machen und uns helfen uns etwas Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

S = SCRIBING (Schreiben)

Der letzte Bestandteil ist das so genannte Journaling. Hierbei handelt es sich um eine besondere Art des Tagebuchschreibens, bei dir wir uns nicht nur darauf fokussieren sollten, was gestern passiert ist (und dabei vielleicht noch in einen „Jammer-Modus“ verfallen, wenn wir einen schlechten Tag hatten, was nicht sonderlich produktiv ist – das weiß ich aus eigener Erfahrung sehr gut 😉 ), sondern uns auf das Positive in unserem Leben fokussieren dürfen: Beim Journaling können wir Dankbarkeit äußern, für alles, was bereits haben, wir können Intentionen für den neuen Tag setzen oder Pläne und nächste Action Steps für unsere Zukunft gestalten.

 

Meine persönliche Morgenroutine

Ich starte meine Morgenroutine nicht sofort mit einem der sechs Life Savers, sondern mit einer ayurvedischen Tradition, die ich ebenfalls im vergangenen Jahr kennen gelernt habe: dem Ölziehen. Über Nacht sammeln sich im Mund und Rachenbereich viele Bakterien und Ablagerungen an (weil im Schlaf kein Speichel produziert wird, weswegen wir morgens auch häufig einen trockenen Mund und den sicherlich bekannten, etwas ekligen Zungenbelag haben). Weil durch das Zähneputzen allein nicht alle Bakterien erwischt werden (besonders im Rachenbereich) und um diese nicht einfach mit einem Glas Wasser wieder in den Körper zu spülen, nehme ich morgens als aller erstes einen Löffel Sesamöl in den Mund und ziehe dieses für etwa zehn bis fünfzehn Minuten durch meinen Mund – das Öl „sammelt“ die Bakterien ein und diese landen nach dem Ausspucken direkt im Müll. 🙂 Im Anschluss putze ich mir die Zähne und trinke ein Glas warmes Wasser um meinen Stoffwechsel anzukurbeln beziehungsweise aufzuwecken.

Als nächstes meditiere ich für mindestens 10 Minuten, meistens zur Anleitung meiner Meditations-App CALM [Werbung, unbezahlt].

Danach folgt meine Sport-Session, die sehr unterschiedlich ausfallen kann. Häufig mache ich 10-20 Minuten Morgen-Yoga (angefangen habe ich hier mit einer DVD, mittlerweile folge ich verschiedenen Yoga-Lehrerinnen auf YouTube, die kostenfreie Videos zur Verfügung stellen). Seit April diesen Jahres habe ich auch wieder mit dem Laufen begonnen und zwei bis dreimal die Woche gehe ich für etwa 20 Minuten laufen – überraschenderweise fällt mir dies nicht schwer und macht sogar echt Spaß – das könnte natürlich auch daran liegen, dass ich aktuell das Meer direkt vor der Haustür habe und es ein wunderbares Gefühl ist, wenn man zum Sonnenaufgang in Brighton am Strand entlang läuft. 😉 Wenn ich weniger Zeit habe, kommt es aber auch mal vor, dass meine Sporteinheit daraus besteht, dass ich zu ein bis zwei meiner Lieblingslieder durch mein Wohnzimmer tanze. 🙂 Wichtig ist mir vor allem, dass ich mich morgens schon mal ein paar Minuten bewege, meinen Körper damit aufwecke und etwas Energie verspüren lasse.

Abschließend nehme ich mir noch etwa zehn Minuten für das Schreiben meiner Morgenseiten – hier bringe ich alles auf Papier, was mir gerade wichtig ist und im Kopf rumschwirrt – das können Reflektionen zu lehrreichen Erlebnissen sein, neue Ideen oder Intentionen für den heutigen Tag. Alles darf raus.

Danach gehe ich wieder ins Bad und mache mich für den Tag fertig. Am Wochenende schiebe ich manchmal auch noch ein ausgiebiges Frühstück dazwischen, bevor es zu meinen täglichen To Dos geht.

 

Routine vs. Flexibilität

Ich stehe mittlerweile unter der Woche für meine Morgenroutine zwischen fünf und halb sechs morgens auf und nehme mir in der Regel fast zwei Stunden Zeit um alle Aktivitäten in Ruhe durchführen zu können. Am Wochenende stehe ich durchaus später auf oder schlafe sogar komplett aus (letzteres ist aber eher die Ausnahme, eigentlich habe ich fast immer meinen Wecker gestellt).

Letztlich muss natürlich jeder selbst wissen, was für ihn oder sie richtig ist und es mag nicht für jeden Menschen hilfreich sein früher aufzustehen um diese Dinge zu tun. Ich habe für mich relativ schnell gemerkt, dass meine Morgenroutine mir ein unglaublich gutes Gefühl gibt. Sie hilft mir entspannt, aber voller Energie in den Tag zu starten und ich habe das Gefühl bereits in den ersten zwei Stunden nach dem Aufstehen sehr aktiv und produktiv zu sein. Ich habe wichtige Dinge wie Sport (die wenn ich ehrlich bin abends häufig einfach hinten runter fallen, weil ich zu müde bin, wenn ich von der Arbeit komme) schon erledigt und kann fokussiert auf meine für diesen Tag noch bevorstehenden Aufgaben schauen.

Die ersten Monate meiner Morgenpraxis war ich noch sehr starr hinsichtlich der Aktivitäten und habe mich schwer damit getan, wenn ich sie einmal nicht ausführen konnte (zum Beispiel, weil ich nicht zuhause war). Mittlerweile weiß ich, dass das vor allem mein Ego war, was mich dann „gequält“ hat. Ich versuche heute etwas entspannter zu sein, wenn ich nicht alle Punkte meiner Praxis umsetzen kann, da ich verstanden habe, dass meine Morgenroutine mir ein positives Gefühl und mehr Lebensfreude bringen und mich nicht zusätzlich unter Druck setzen sollte.

Wenn ich im Stress bin, morgens etwas weniger Zeit habe, weil ich doch mal später aufgestanden bin oder früher aus dem Haus muss, auf Dienstreise bin oder bei Freunden übernachte, fällt die Morgenroutine daher auch mal kürzer aus oder, in seltenen Fällen, gegebenenfalls ganz weg. Wenn irgendwie möglich versuche ich mindestens für ein paar Minuten zu meditieren und meine Morgenseiten zu schreiben. Es stärkt einfach meinen Fokus und bereitet mir gute Laune.

Ich weiß, dass einige Menschen ihren Morgenroutinen mit einem gewissen Zwang begegnen und das Gefühl haben, sie „müssen“ ihre Praxis umsetzen, egal wie es ihnen an dem Tag geht und was los ist. Ich habe für mich gelernt, dass dieser selbst gemachte Stress nicht hilft – wenn ich das Gefühl habe, dass ich meine Praxis nur mache, weil ich es „muss“, dann geht eine ganze Menge des positiven Effekts verloren. Stattdessen versuche ich liebevoll und gütig mit mir zu sein – besonders an Tagen, an denen ich mal keine Lust darauf habe mich zum Meditieren hinzusetzen oder mit Yoga zu beginnen. Ich versuche dann spielerisch an die Situation heranzugehen und mich selbst zu „überlisten“, indem ich mir erlaube meine Morgenroutine zu kürzen und ein paar Minuten weniger für jede Aktivität zu brauchen. Meist ist der schwerste Moment ja sowieso das Anfangen. Wenn man erstmal dabei ist, fällt es gar nicht mehr so schwer aus fünf Minuten Yoga wieder zehn werden zu lassen. 🙂

Ein letzter Aspekt ist für mich noch, dass meine Morgenroutine absolut nicht in Stein gemeißelt ist. Das gilt nicht nur für die Dauer der einzelnen Bestandteile oder deren Reihenfolge, sondern auch tatsächlich die Bestandteile selbst. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass ich auf eine der momentan integrierten Bestandteile verzichten möchte, weil sie mir wirklich alle gut tun. Aktuell bin ich jedoch dabei meine Praxis noch etwas weiter wachsen zu lassen und weitere Aktivitäten einfließen zu lassen. So habe ich in den vergangenen Wochen zum Beispiel mehrfach auch noch einen Slot für eine Kreativ-Aufgabe oder das Lesen eingebaut. Ich habe zum Beispiel eines Morgens einfach begonnen mir zehn Minuten mehr Zeit zu nehmen um noch zu malen, bevor ich mich für die Arbeit fertig gemacht habe. Aktuell ist das eher eine unregelmäßige Aktivität, die ich auch einfach ausfallen lasse, wenn ich nicht genügend Zeit am Morgen habe. Ich merke aber auch, wie viel Freude und positive Energie mir diese „neue“ Aktivität am Morgen bringt.

Außerdem habe ich auch noch auf meiner Challenge-Liste für dieses Jahr stehen, dass ich auch die „Affirmationen“ und „Visualisierungen“ stärker mit in meine Morgenroutine integrieren möchte. Dabei will ich wieder entspannt an die Sache herangehen und meine Routine mit mir zusammen wachsen lassen. Ich glaube stark daran, dass alles seinen Platz in meinem Leben finden darf, wenn die Zeit dafür reif ist. So war es auch bei meiner Morgenroutine. Ich habe ein paar Mal versucht, sie einzuführen und es hatte noch nicht geklappt, da ich noch nicht so weit war. Als ich dann bereit war, konnten die heutigen Bestandteile meiner Morgenroutine ihren Platz in meinem Leben fast automatisch finden. 🙂

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Artikel dazu inspirieren ebenfalls einmal darüber nachzudenken deine eigene, ganz persönliche Morgenroutine zu entwickeln. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt, denn ich starte jetzt produktiv und gut gelaunt in den Tag und habe morgens, bevor ich das Haus verlasse schon mehr für meine persönliche Entwicklung und mein bewusstes, kreatives Leben getan als ich früher manchmal in einer ganzen Woche geschafft habe. Wenn du bereits eine eigene Morgenroutine hast, teile gern in den Kommentaren mit mir, was alles zu deiner Routine dazu gehört und ob du sehr strikt bei der Einhaltung bist oder das Ganze eher locker angehst. Ich freue mich auf deine Erfahrungen. Falls du noch keine Morgenroutine hast, lass mich gerne wissen, was dich davon abhält.

Ich wünsche dir noch einen wundervollen Tag voller Kreativität und Energie!

Alles Liebe

Deine Svenja

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Foto Credit: Dapo Oni on Unsplash_100847

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