Lavendel

– Öl des Monats Juni 2019 –

In der Serie „Öl des Monats“ stelle ich dir regelmäßig eines meiner Lieblingsöle im Detail vor. Ich erzähle dir, woher das Öl kommt, wie es hergestellt wird und was du damit machen beziehungsweise wofür du es nutzen kannst. Weitere Informationen zu dem Öl teile ich im Laufe des Monats auf meinen Instagram und Facebook Kanälen. Im Juni ist Lavendel das Öl des Monats.

Lavendel gehört unter anderem zu meinen Lieblingsölen und war eines der ersten, das ich regelmäßig genutzt habe – vor allem, weil ich den Duft so angenehm finde und es eine beruhigende Wirkung auf meinen sonst sehr munteren Geist hat – außerdem hilft es mir beim Einschlafen, dazu erzähle ich dir weiter unten aber noch etwas mehr…  

Ursprung & Herstellung

Lavendel ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lavendel und gehört zur Familie der Lippenblütler. Er fühlt sich vor allem in mediterranen Regionen heimisch und wächst wild in den Ländern ums Mittelmeer herum (zum Beispiel Griechenland, Südfrankreich und Italien). Er benötigt viel Sonne und trockenen, idealerweise kalkhaltigen Boden.

Als Heilkraut mit unzähligen Anwendungsmöglichkeiten ist das Öl bereits seit Jahrhunderten bekannt und äußerst beliebt. Schon die Römer und Ägypter nutzten Lavendel zum Baden und Kochen! Aufgrund seiner Beliebtheit wurde Lavendel mittlerweile in viele Länder der Welt eingeschleppt und kultiviert.

Lavendel blüht für gewöhnlich in der Zeit von Mai bis September und wird ab Juni geerntet. Für die Herstellung von ätherischem Lavendelöl wird ausschließlich die Blüte im Rahmen der Wasserdampfdestillation verwendet. Um 100ml des Öls in therapeutischer Qualität herzustellen, wie dōTERRA es anbietet, werden fast 100 kg Lavendelblütenspitzen benötigt!

Nutzen & Wirkung

Lavendel kann wie viele der ätherischen Öle von dōTERRA sowohl äußerlich als auch innerlich genutzt werden. Da es ein sehr mildes Öl ist, kannst du es in der Regel pur (also unverdünnt) verwenden – es spricht natürlich aber auch nichts dagegen es zu verdünnen, wenn du das Gefühl hast, dass dir der Geruch zu stark ist (ich persönlich liebe den milden blumigen Geruch von Lavendel) oder du Sorgen hast, dass deine Haut sehr empfindlich ist.

Am bekanntesten ist Lavendel wohl für seine beruhigende und entspannende Wirkung. In stressigen oder anstrengenden Zeiten kann es helfen sich ausgeglichener und ruhiger zu fühlen. Es kann Ängste und Depressionen lindern und auch in Phasen von Trauer eingesetzt werden. 

Des Weiteren fördert Lavendel die Achtsamkeit und kann bei Konzentrationsschwierigkeiten genutzt werden. Dafür kannst du zum Beispiel einfach ein paar Tropfen im Raum diffundieren – dann wirkt das Öl gleichzeitig auch noch als Luftreiniger und -erfrischer.

Außerdem kannst du Lavendelöl für alle möglichen Hautprobleme einsetzen. Es reduziert Hautunreinheiten und hilft bei Hautirritationen und Ausschlägen genauso wie zur Beruhigung der Haut nach einer Haarentfernung oder bei trockenen Lippen vor der Verwendung deines Lippenbalsams. Zudem kannst du es auch bei Verbrennungen zur Unterstützung der Wundheilung einsetzen und zur Behandlung von Narben oder Schwangerschaftsstreifen. Massiere die entsprechenden Körperstellen dafür einfach mit verdünntem Lavendelöl ein (ich nutze grundsätzlich zum Verdünnen immer fraktioniertes Kokosöl, das ebenfalls bei dōTERRA erhältlich ist).

Zu guter Letzt kannst du das Öl auch noch bei Entzündungen und Infektionen nutzen, zum Beispiel im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich. Ich habe vor einigen Monaten meiner Chefin eine Mischung aus Lavendel- und Teebaumöl zusammengestellt, das sie für ihre Ohrenentzündung genutzt hat – und sie schwärmt noch heute davon, weil sie fast sofort spüren konnte, wie das Öl den Druck, den sie in den Ohren hatte, gelindert hat! 🙂

Wenn du Lavendel als Lebensmittelzusatz verwenden möchtest, empfiehlt es sich einen Tropfen Öl mit 125 ml Flüssigkeit zu verdünnen.

Konkrete Anwendungsvorschläge

In diesem Abschnitt findest du noch drei ganz konkrete Anwendungsmöglichkeiten für dein Lavendelöl. Ich habe es selbst schon mehrfach für diese Situationen genutzt und kann es daher sehr empfehlen.

1. Bei Schlafproblemen oder allgemein zur Entspannung vor dem ins Bett gehen kannst du 1-2 Tropfen auf dein Kopfkissen geben oder deine Fußsohlen damit einmassieren. Ich mache dies mittlerweile jede Nacht und nehme auch immer ein Fläschchen Lavendelöl mit auf Reisen, weil es mir vor allem in fremden Unterkünften hilft zu entspannen und mir ein Gefühl von „Zuhause“ vermittelt. Zusätzlich fülle ich auch meinen Diffuser im Schlafzimmer abends immer mit 3-4 Tropfen Lavendelöl, so dass der Raum für eine längere Zeit nach Lavendel duftet und noch anhält, wenn ich schon im Reich der Träume angekommen bin. 🙂

2. Den nächsten Tipp habe ich in meinem USA-Urlaub vor kurzem selbst zum ersten Mal ausprobiert und war absolut begeistert! Ich habe mir leider am ersten Tag in New York einen ordentlichen Sonnenbrand Um meine stark gereizte und brennende Haut zu kühlen und beruhigen, habe ich mir 20 Tropfen Lavendelöl in eine 10ml Sprühflasche gefüllt, diese mit Wasser aufgefüllt (natürlich geht hier auch ein Trägeröl wie das oben erwähnte fraktionierte Kokosöl) und habe es munter mehrfach täglich auf den Sonnenbrand gesprüht und in die Haut gerieben. Meine Haut fühlte sich sofort kühler an und war nach wenigen Tagen wieder deutlich blasser!

Wenn du Aloe Vera Zuhause hast, kannst du das Lavendelöl auch mit Aloe Vera vermischen und auf deine Haut auftragen! Dann hast du quasi eine doppelt so starke beruhigende und kühlende Wirkung. 🙂

3. Für Hautunreinheiten kannst du 5 Tropfen des Lavendelöls mit 10 ml eines Trägeröls deiner Wahl vermischen. Dieses kannst du dann zum Beispiel direkt im Gesicht auftragen beziehungsweise dort einmassieren. Bei Ausschlägen kannst du gegebenenfalls auch mehr Lavendelöl in das Trägeröl geben (ich habe eine Mischung mit 20-30 Tropfen Lavendelöl auf 10ml Kokosöl). Die Mischung trägst du ebenfalls direkt auf den Ausschlag – du solltest innerhalb weniger Minuten eine Beruhigung spüren und der Ausschlag wird vermutlich recht kurzfristig zurück gehen (es fällt mir schwer hier genaue Angaben zu machen, da natürlich jeder Mensch unterschiedlich empfindlich ist und die Haut unterschiedlich reagiert – Lavendelöl wirkt bei mir normalerweise sehr schnell und ich sehe innerhalb einiger Minuten Veränderungen auf meiner Haut!).

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel einige nützliche Tipps zur Anwendung von Lavendelöl mitgegeben. Für mich gehört es definitiv zu meiner Grundausstattung! Wenn du weitere Fragen zu dem Öl hast oder deine persönlichen Tipps zur Anwendung mit mir teilen möchtest, lasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Artikel da, bevor du gehst!

Wenn ich dein Interesse an der Arbeit mit ätherischen Ölen jetzt geweckt habe und du dir selbst Öle bestellen möchtest um ihre Wirkung zu testen, findest du hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung wie du dich bei dōTERRA anmelden kannst. Falls du vorab noch mehr über die Öle von dōTERRA erfahren möchtest beziehungsweise konkrete Fragen hast, melde dich sehr gerne über das Kontaktformular bei mir oder schicke mir eine E-Mail an hallo@svenjatasler.com.

Habe einen wundervollen Tag!

Alles Liebe
Deine Svenja

P. S. Die Informationen auf dieser Seite habe ich nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Von mir gegebene Ratschläge und Tipps auf dieser Seite sind meine Meinung und spiegeln meine persönlichen Erfahrungen wider. Ich weise darauf hin, dass ich keine medizinische Ausbildung habe und die fachliche Meinung eines Arztes hier nicht widergegeben wird. Es ist durchaus sinnvoll, vor dem Beginn der Anwendungen einen Arzt oder Heilpraktiker zu konsultieren. Ich übernehme keine Haftung für die gesundheitlichen Auswirkungen, wenn jemand den Empfehlungen hinsichtlich der Anwendung der Öle auf meiner Seite folgt. 😉

Foto Credit: Photo by Leonard Cotte on Unsplash_300248

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