Pfefferminze

– Öl des Monats Mai 2019 –

Mit der Serie „Öl des Monats“ möchte ich dir in Zukunft regelmäßig eines meiner Lieblingsöle im Detail vorstellen. Ich erzähle dir, woher das Öl kommt, wie es hergestellt wird und was du damit machen beziehungsweise wofür du es nutzen kannst. Der Artikel wird immer am ersten Freitag im Monat veröffentlicht, weitere Informationen zu dem Öl teile ich dann im Laufe des Monats auf meinen Instagram und Facebook Kanälen. Starten möchte ich die Serie im Mai mit dem sehr beliebten Öl Pfefferminze.

Pfefferminze ist mein absolutes Lieblingsöl – ich verlasse das Haus nie ohne dieses Öl in meiner Tasche, meist sogar in verschiedenen Varianten und Mischungen! Es ist eines der meist verkauften Öle von dōTERRA. Das könnte vor allem daran liegen, dass es so effektiv ist und in sehr vielen verschiedenen Situationen das ideale Öl ist. Meine Erfahrung bisher ist: Wenn ich nicht ganz sicher bin, welches Öl ich für meine Situation nutzen soll, fange ich erstmal mit Pfefferminze an. 😉

Ursprung & Herstellung

Die Pfefferminze ist eine Heil- und Gewürzpflanze aus der Familie der Minzen und eine Kreuzung aus Wasserminze und Grüner Minze. Sie stammt ursprünglich vermutlich aus Ostasien, wurde Mitte des 17. Jahrhunderts in Deutschland entdeckt und wächst heutzutage fast überall in Europa. Pfefferminze hat einen überdurchschnittlich hohen Mentholgehalt und unterscheidet sich von anderen Minzpflanzen durch den schärferen Geschmack (daher Pfefferminze).

Aromatisch lässt sich Pfefferminze als minzig (haha) und frisch beschreiben. Das bekannte Menthol ist vor allem in den Blättern der Pflanze enthalten und wird zum Beispiel auch häufig für die Erstellung von Zahnpasta genutzt.

Das Pfefferminzöl von dōTERRA wird durch Wasserdampfdestillation hergestellt, für die Produktion wird die gesamte Pflanze verwendet.

Nutzen & Wirkung

Pfefferminze kann sowohl äußerlich als auch innerlich genutzt werden. Wenn du empfindliche Haut hast, würde ich dir empfehlen es zu verdünnen, bevor du es auf die Haut aufträgst, weil das Öl Einfluss auf deine Körpertemperatur nimmt (ich weiß von einigen Leuten, dass ihnen kalt wird, wenn sie das Öl unverdünnt auftragen – bei mir persönlich wird die Körperstelle eher heiß, was für mich aber angenehm ist).

Es kann bei Migräne, Verdauungsproblemen oder Erkältungen eingesetzt werden. Es fördert gesunde Atemwege, sorgt für eine freie Atmung (zum Beispiel wenn du direkt ein paar tiefe Atemzüge an der Flasche einatmest), unterstützt die Verdauungsfunktion des  Darms und beruhigt gelegentliche Magenverstimmungen (nicht ohne Grund wird uns bei Magen-Darm-Beschwerden häufig auch Pfefferminztee empfohlen 😉 ).

Außerdem weckt es den Körper und Geist auf und kann bei Müdigkeit verwendet werden. Wenn du Schwierigkeiten hast dich zu konzentrieren oder unter starkem Leistungsdruck stehst, ist ebenfalls Pfefferminze das ideale Öl!

Und schließlich wirkt es auch noch als „Herzöffner“ und kann helfen die Freude zurückzubringen, wenn wir einmal einen schlechten Tag haben. Es hilft Schmerz loszulassen, wenn wir emotional angespannt sind.

Konkrete Anwendungsvorschläge

Hier findest du drei ganz konkrete Impulse, wie und wo du dein Pfefferminzöl genau einsetzen kannst. Ich nutze es regelmäßig für diese Situationen und kann es daher sehr empfehlen.

1. Bei Müdigkeit oder Kopfschmerzen kannst du das Öl entweder im Raum diffundieren oder direkt auf die Haut auftragen – zum Beispiel auf die Handgelenke, in den Nacken oder bei Kopfschmerzen auch an die Schläfen. Je nach Empfindlichkeitsgrad deiner Haut, solltest du testen, ob du das Öl vor dem Auftragen gegebenenfalls mit Kokosöl oder einem anderen Trägeröl verdünnen möchtest. Ich persönlich reibe das Öl gern auch mal unverdünnt in meinen Nacken, wenn ich müde bin; bei Kopfschmerzen nehme ich es aber eher verdünnt mit Kokosöl und reibe mir die Schläfen damit ein.

2. Bei Bauchschmerzen oder Übelkeit kannst du dir ein bis zwei Tropfen Pfefferminzöl (unverdünnt) auf den Bauch reiben. Zusätzlich kannst du einen Tropfen auf deine Hand geben und diesen mit der Zunge ablecken. Wenn dir der Pfefferminz-Geschmack pur zu stark ist, kannst du natürlich auch einen Tropfen in dein Trinkwasser fügen. Es kann auch schon helfen, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen um deinen Körper etwas zu beruhigen. Mir selbst hat es schon in Akutsituationen geholfen, in denen ich dachte, ich müsste mich jeden Moment übergeben – ein Tropfen auf den Bauch, einen auf die Zunge und ein paar tiefe Atemzüge an der Flasche – innerhalb weniger Minuten war meine Übelkeit verschwunden! 🙂

3. Bei Muskelverspannungen oder Muskelkater kannst du mehrmals am Tag ein bis drei Tropfen auf die angespannten Körperstellen auftragen und einreiben. Innerhalb kurzer Zeit werden die Verspannungen zurückgehen. Auch hier gilt allerdings wieder: Probiere aus, ob du das Öl pur verträgst beziehungsweise magst oder ob du es lieber etwas verdünnen möchtest. Bei Muskelkater trage ich persönlich das Öl durchaus unverdünnt auf die Stelle. 😉

Du siehst hoffentlich, dass Pfefferminzöl für viele Situationen und Angelegenheiten nützlich sein kann. Für mich persönlich gehört es in jede Hausapotheke! Wenn du weitere Fragen zu dem Öl hast oder deine persönlichen Tipps zur Anwendung mit mir teilen möchtest, lasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Artikel da, bevor du gehst!

Wenn ich dein Interesse an der Arbeit mit ätherischen Ölen jetzt geweckt habe und du dir gern selbst Öle bestellen möchtest um ihre Wirkung zu testen, findest du hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung wie du dich bei dōTERRA anmelden kannst. Falls du vorab noch mehr über die Öle von dōTERRA erfahren möchtest beziehungsweise konkrete Fragen hast, melde dich sehr gerne über das Kontaktformular bei mir oder schicke mir eine E-Mail an hallo@svenjatasler.com.

Habe einen wundervollen Tag!

Alles Liebe
Deine Svenja

P. S. Die Informationen auf dieser Seite habe ich nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Von mir gegebene Ratschläge und Tipps auf dieser Seite sind meine Meinung und spiegeln meine persönlichen Erfahrungen wider. Ich weise darauf hin, dass ich keine medizinische Ausbildung habe und die fachliche Meinung eines Arztes hier nicht widergegeben wird. Es ist durchaus sinnvoll, vor dem Beginn der Anwendungen einen Arzt oder Heilpraktiker zu konsultieren. Ich übernehme keine Haftung für die gesundheitlichen Auswirkungen, wenn jemand den Empfehlungen hinsichtlich der Anwendung der Öle auf meiner Seite folgt. 😉

Foto Credit: Foto by Matthias Böckel on Pixabay

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